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Die
Externsteine
bei
Horn
Die
Externsteine
sind
ein
Naturdenkmal,
das
Seinesgleichen
sucht.
Durch
natürliche
Erosion
in
der
Unterkreidezeit
vor
etwa
100
bis
130
Millionen
Jahren
entstand
eine
Gruppe
von
13
Sandsteinfelsen,
die
wildzerklüftet
eine
Höhe
von
bis
zu
38
Metern
erreichen.
Die
Felsen
spiegeln
sich
in
einem
dunkelgrünen
See.
Es
dürfte
sich
hier
um
'das'
zentrale
Heiligtum
der
vorchristlichen
Zeit
in
Germanien
handeln.
Seine
spirituelle
Nutzung
reicht
in
fernste
Vergangenheit
zurück.
Es
wird
angenommen,
daß
dieses
Heiligtum
möglicherweise
bereits
seit
mehr
als
187.000
Jahren
kultisch
genutzt
wird.
Fest
steht,
daß
das
in
den
Eckfelsen
gemeißelte
Relief
mit
der
Kreuzabnahme
Christi
aus
dem
12.
Jahrhundert
stammt
und
daß
es
sich
um
eine
der
ältesten
deutschen
Großplastiken
handelt.
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Das
Relief
ist
3,60
Meter
breit
und
5,50
Meter
hoch.
Um
die
Felsen
herum
wurde
ein
attraktives
Naturschutzgebiet
angelegt,
das
zu
erholsamen
Wanderungen
in
mythenreicher
Landschaft
einlädt.
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Oft
werden
die
Externsteine
mit
faschistischem
Gedankengut
in
Verbindung
gebracht.
Das
liegt
daran,
dass
die
Nationalsozialisten
1934
eine
Stiftung
Externsteine
gründeten.
Beabsichtigt
war
eine
Rückgestaltung
des
Ortes
zum
vermeintlichen
"Germanischen
Heiligtum".
Im
Hotel
an
den
Felsen
wurde
eine
Kunstschmiedewerkstatt
eingerichtet,
die
Ausstattungen
für
Gebäude
im
"arischen
Geist"
herstellen
sollte.
Mit
archäologischen
Grabungen
wurde
versucht,
eine
vormalige
germanische
Kultstätte
nachzuweisen.
Die
gewünschten
Funde
blieben
jedoch
aus.
Als
unbestritten
gilt,
dass
die
Externsteine
als
Sternwarte
bzw.
als
Mondbeobachtungsplatz
genutzt
wurde.
In
der
Höhenkapelle,
dem
sogenannten
Sacellum,
lassen
sich
durch
ein
kreisrundes
Loch
und
eine
Peilvorrichtung
exakt
die
Sommersonnenwende
und
der
nördlichste
Stand
des
Mondes
bestimmen.
Alljährlich
treffen
sich
hunderte
spiritueller
Menschen
an
den
Externsteinen
um
mit
Didgeridoos
und
Trommeln
zu
feiern
und
gemeinsam
die
aufgehende
Sonne
zur
Sommersonnenwende
zu
begrüßen.
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Die
folgenden
Aufnahmen
sind
bei
dem
Sonnenaufgang
zur
Sommersonnenwende
2000
entstanden.
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Als
ich
eines
Tages
mit
Andree,
einer
meiner
Freunde,
mit
dem
ich
auch
in
England
war,
einen
schönen
Nachmittag
und
Abend
an
den
Externsteinen
verbrachte
und
wir
zur
späteren
Stunde,
wo
kaum
noch
Touristen
vor
Ort
waren,
die
steilen
Stufen
zur
Spitze
der
Steine
heraufkletterten,
bekamen
wir
Besuch
von
einem
Anwohner,
der
sich
erst
zur
Dämmerung
zeigt
-
eine
Fledermaus.
Hier
gibt
es
ja
genügend
Ecken
und
Winkel,
wie
geschaffen
für
diesen
Nachtjäger.
Sie
schien
wie
auf
einer
festen
Flugroute
immer
um
den
selben
Stein
zu
fliegen
und
flatterte
unerschrocken
bis
zu
50
cm
an
unserer
Köpfen
vorbei,
so
dass
wir
interessiert
unseren
unheimlichen
Besucher
(eigentlich
waren
wir
ja
die
Besucher)
genau
beobachten
konnten.
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