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Der
Dolmen
von
Bunsoh
Das
Steingrab
von
Bunsoh
liegt
nur
wenige
Kilometer
vom
Brutkampstein
in
Albersdorf
entfernt
und
wurde
erst
vor
etwa
hundert
Jahren
aus
seinem
Hügel
ausgegraben.
Weil
man
den
Dolmen
nur
vom
oberen
Hügelrand
als
Ganzes
betrachten
kann,
wirkt
er
eher
klein.
Er
ist
3,75
Meter
lang,
1,55
m
breit
und
seine
Längsachse
verläuft
genau
ost-westlich.
Irgend-
wie
tritt
aber
nur
der
westlichste
Deckstein
in
den
Vordergrund.
Seine
Oberfläche
ist
mit
ca.
300
Mulden,
sogenannten
Schalen,
versehen,
die
offenkundig
von
Menschenhand
stammen.
Außerdem
findet
man
mehrere
eingravierte
Linien,
ein
Ringkreuz
und
stilisierte
Abdrücke
menschlicher
Hände
und
Füße.
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Selten
macht
die
Megalithbaukunst
einen
so
menschlichen
Eindruck
wie
in
Bunsoh.
Ein
Vermessungsingenieur,
der
den
Schalenstein
untersucht
hat,
glaubt
in
der
Anordnung
der
Schalen
und
Symbole
die
wichtigsten
Elemente
des
Sternenhimmels
zu
entdecken.
Das
klingt
sehr
abenteuerlich,
entbehrt
aber
nicht
einer
gewissen
Logik.
Mit
der
Kenntnis,
dass
Megalithiker
nicht
nur
dumme
Bauern
waren,
sondern,
im
Gegenteil,
eine
Menge
über
den
Lauf
der
Gestirne
wussten
und
die
Himmelsmechanik
zur
Einteilung
ihres
Bauern
Jahres
nutzten,
lässt
sich
diese
Hypothese
gut
nachvollziehen.
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