Atlamal in Groenlenzku - Das Lied von Atli1 Die Welt weiß die Untat, wie weiland MännerHuben Rat zu halten, und den heimlichen Vorsatz Mit Schwüren bestärkten. Sie selber büßten es Und die Erben Giukis, die arg betrognen. 2 Die Fürsten
erfaßte
ihr
feindlich
Geschick. 3 Die
schlaue
Hausfrau
sann auf
Mannesklugheit; 4 Da
ritzte sie
Runen: die
verritzte
Wingi 5 Bei
festlicher
Freude
ward Feuer
gezündet; 6 Högnis
Hausfrau hört
es,
Kostbera. 7 Sie
luden auch
Högni, ob
er dann
lieber käme: 8 Met
brachten
die Maide,
es
mangelte
nichts; 9 Klug
war
Kostbera
und kundig
der Runen. 10 Zu
Bette ging
sie mit
dem Gatten
darauf. 11
"Von
Haus
willst du,
Högni: hüte
dich wohl. 12 Eins
fiel mir
auf: ich
ahne noch
nicht Högni: Kostbera: 15
Lichte
Lohe sah
ich dein
Laken
verzehren: Högni: Kostbera: Högni: Kostbera: Högni: 21 Das
Königspaar
erwachte:
da kam es
auch so. Glaumwör: 23 Aus
der Brünne
blinkte
ein blutig
Eisen; Gunnar: Glaumwör: 26
Weiber sah
ich,
verstorbne,
im Saal
hier
nachten, Gunnar: 28 Mit
leuchtendem
Lichte die
reiselustigen 29
Ihnen
folgten
die Frauen
bis die
Furt sie
schied. 30 Da
begann
Glaumwör,
Gunnars
Gemahl, 31 Da
verschwur
sich Wingi
und
schonte
sich
wenig: 32 Da
hub Bera
an aus
biederm
Herzen: 33 Da hüb
Högni an
Freunden
Heil erwünschend: 34 Sie
sahen sich
noch nach
bis sie
sich
entschwanden; 35 Sie
ruderten
kräftig,
der Kiel
schier
zerbarst, 36
Unlange
wahrt es
nun, laßt
es mich kürzen, 37 Ein
Wort
sprach da
Wingi, würd
es
verschwiegen! 38
Dawider
sprach Högni,
nicht zu
weichen
bedacht; 39 Da
hieben sie
Wingi zu
Hel ihn zu
senden, 40 Atli
mit dem
Volk fuhr
in die
Panzer. 41
"Wenig
gewahrt
man noch
was ihr
wider uns
vorhabt. 42
Wutgrimm
wurden die
das Wort
vernahmen. 43 Nun
ward es
innen kund
was außen
geschah. 44 Der
Grimm
trieb
Gudrunen,
da sie das
Graun
vernahm: 45 Aus
ging sie,
unsanft
die Angeln
schlagend, 46
"Ich
sandt ein
Sinnbild
euch zu
schrecken
damit; 47 Da
sah die
Seliggeborne
den
bittern
Kampf
begonnen. 48
Giukis
Tochter
traf tödlich
zwei Männer. 49 So
ward die
Wehr hier,
daß es
weltkund
ist; 50 Sie
stritten
den Morgen
über
Mittag
hinaus, 51 Atli
begann
grimmig
das Wort: 52
Herrliche
Schwäger
hätt ich,
ich leugne
es nicht; Gudrun: Atli: 55
Bemeistert
euch Högnis,
daß ein
Messer ihn
teile, Högni: 57 Da
redete
Beiti, der
Burgwart
Atlis: 58 Der
Hafenhüter
erschrak
und hielt
nicht
Stand; 59
Budlis
Schergen
zogen und
schliffen
das
Messer; 60 Högni
beriet
sich, so
rasch tat
es keiner, 61 Sie
ergriffen
den Guten:
es gab
keine Wahl
mehr 62 Die
Zither
nahm
Gunnar,
mit den
Zweigen
der Füße 63 Die
Teuern
waren tot
bei
Tagesanbruch; 64
Stolz war
Atli,
stieg über
beide, Gudrun: Atli: Gudrun: 68 Uns
zogen sie
auf in
einem
Hause, 69 Doch
der Frauen
Willen
wandelt
der Männer
Gewalt. 70 Aus
argem
Unverstand
schenkt
ihr Atli
Vertrauen; 71 Ein
Gelage ließ
sie rüsten
zum
Leichenschmaus
der Brüder; 72 Sie
ließen
die Rede,
das Gelage
zu
beschicken, Atli: 91
Erbeten
fuhr ich
dich zu
freien von
Haus, 92
Aller
Pracht war
genug
durch
preiswerte
Gäste, 93 Zum
Mahlschatz
vermacht
ich dir
Menge des
Schatzes, 94 Das
nahmst du
alles hin
als war es
nichts, Gudrun: 96 Wir
drei
Geschwister
dauchten
unbezwinglich; 97
Einen Fürsten
fällten
wir; uns
fiel sein
Land zu. 98
Jener
Hunnische
starb,
mein Stand
ward
geniedert; 99 Nie
kamst du
vom Kampf,
daß uns
Kunde
ward, Atli: Gudrun: 102 Tot
war nun
Atli, die
Freunde
trauerten. 103
Selig heißt
seitdem
dem solch
eine kühne |
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