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Die Deutung der Runen
Zunächst sind Runen Sinnbilder. Man kann sie als Zeichen für bestimmte Wesenheiten, Handlungen oder Lebensumstände betrachten, die als Sinnbilder für sich sprechen. Sie sind aber auch als Buchstaben zu verwenden. Diese alten Zeichen beinhalten jedoch noch viel mehr. Runen sind: Sinnbilder (Orakel), Schriftzeichen, Energieträger, Lautwert, Zauberzeichen. Die Runenreihe wurde geschaffen, um Menschen einen bildlich-magischen Zugang zu innerem wie äußerem Wissen zu ermöglichen, das die Zeiten überdauern und in allen Lebenslagen anwendbar sein sollte. Beim älteren Futhark ist dies bis heute der Fall. Runen als Sinnbilder betrachtet, werden sie zu einem Orakel, dem man Fragen stellen kann. Hierzu gibt es Steine, auf denen die verschiedenen Runen aufgezeichnet sind. Man "wirft" sie und deutet sie. Die Runen als Sinnbilder ermöglichen einen großen Raum für Deutungen und fördern damit die Phantasie der Betrachter, öffnen Zugang zur anderen Welt. Runen lassen sich nicht festlegen. Alle Auslegungen stimmen auf ihre Art und Weise - zumindest für den Menschen, der sie legt. Sie können nie allgemeingültig sein, da die Runen wie jedes andere magische System eine selbst erarbeitete Deutung erfordern. Bestimmte Grundmuster bleiben bestehen, doch das war es dann auch schon. Die Betrachtung eines Bildes kann bei unterschiedlichen Menschen zu unterschiedlichen Empfindungen und Erkenntnissen führen - genauso ist es auch bei den Runen. Runen als Schriftzeichen. Der Begriff
"magische Kraft" bedarf einer kleinen Erklärung: Kurz gesagt:
Über die Kraft der Runen: Die runischen Energien wirken, ob man daran glaubt oder nicht. Wir können allerdings nur dann etwas mit ihnen erreichen, wenn wir uns selbst vertrauen und ein wenig runisches Wissen erreicht haben. Es reicht aus, sich mit dem entsprechendem Thema zu befassen bzw. erst einmal zu erfahren das es "das" überhaupt gibt. Um "Vergessenes", das in uns ist, wieder zutage zu befördern. Wenn die Zeit dafür noch nicht reif ist, kann man jedoch nichts erzwingen. Wichtig: Bei manchen Runen ändert sich
das Zeichen, wenn sie "auf dem Kopf stehen". Wenn sie eine solche Rune
umdrehen, hat sie auch eine andere Bedeutung. Viele Leute halten umgekehrte
Runen für negativ. Das ist falsch. Die erste Rune, Feoh, bedeutet zum
Beispiel Reichtum - aber wenn sie umgekehrt erscheint, kündigt sich nicht Armut
an. Falls Sie noch keine Runen besitzen, so gibt es drei Möglichkeiten: 1.) Sie kaufen sich in einem Esoterik-/Magieladen eine Packung mit vorgefertigten Runen oder 2.) bestellen die Steine bei Amazon im Internet (Bestellinfo), diese müssen allerdings noch geladen und geweiht werden oder 2.) Sie machen sich ihre Runen selbst! Dies ist eher zu empfehlen, denn es ist schonender für den Geldbeutel und man hat gleich zu Beginn eine enge Beziehung zu den selbstgemachten Runen. Falls Sie nicht wissen wie, finden Sie hier eine Anleitung zum Herstellen von Runen. Außerdem noch einige Hinweise zum Umgang mit den Runen, am Ende der Anleitung.
(c) 2001 Runenkunde
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